Vielleicht hat es der eine oder andere von euch schon erlebt (einer der Rucksackpackler auf jeden Fall): Man ist jung, verliebt und kann sich nichts Schöneres vorstellen, mit der angeblichen Liebe seines Lebens immer zusammen zu sein. Also Rucksack geschultert, die gewohnte Umgebung verlassen, alles aufgeben. Lohnt es sich?

Keine Frage, die man pauschal beantworten kann. Wenn das Herz es will, dann geht man eben. Ausbrechen und denken, dort wird alles besser. Wird es vielleicht auch, aber was tun, wenn nicht? Darüber macht man sich anfangs keinerlei Gedanken. Die Probleme entstehen erst, falls es kriselt. Eine fremde Stadt, keine Vertrauten, das Gefühl, versagt zu haben, obwohl man nichts getan hat.

Hier beginnen die emotionalen Geschichten, die ganz unterschiedlich aussehen können. Wir geben euch den Freiraum, euch kurz Gedanken zu machen:

 

  • Wie war euer „Auswander“-erlebnis, das ihr der Liebe wegen gewagt habt?
  • Wie steht ihr jetzt, im Rückblick, zu der Stadt, den Orten, den Gerüchen, die ihr mit der einstigen Liebe verbunden habt?
  • Woran scheiterte es? Wem gebt ihr die Schuld? Oder hat es sich einfach ergeben, dass man sich nicht mehr in die Augen schauen kann?
  • Spürt ihr es nach oder habt ihr damit abgeschlossen? (Gleichgültigkeit schlägt Wut!)

 

Zurück in das Hier und Jetzt.

Zwei Möglichkeiten: Alles aufgeben oder sich aufraffen und die Zeit dort erträglich zu machen, später dann zu genießen. Ein langer Weg, ein harter Prozess. Aber wir können euch nur sagen, es lohnt sich. Wir wollen euch heute nicht viele Worte auf den Weg geben, vielleicht haben wir ja genügend aufgerüttelt. Nur ein paar Gedanken, die vielleicht durch Niederschreiben geordnet werden können. Das lange Wochenende erwartet euch – mit sicherlich schönen Eindrücken! Next stop: Tel Aviv 🙂

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